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Dr. med. Christian Merettig

Praxisteam

Wir sind ein engagiertes Team. Das ist die Voraussetzung für Qualität und Freude an der Arbeit in der Orthopädie zum Wohle unserer Patienten.

NEWS: Januar 2012

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin im Januar 2012 für Sie da. Telefonische Terminvereinbarung erbeten. Vielen Dank. Ihr Dr. med. Christian Merettig

Medizinische Gutachten

Januar 2012

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin im Januar 2012 für Sie da. Telefonische Terminvereinbarung erbeten. Vielen Dank. Ihr Dr. med. Christian Merettig

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Fersensporn

Die schmerzhafte Ferse

Im medizinischen Sprachgebrauch auch „Calcaneusperiostose“ oder „Plantarfasciitis“ genannt. Der sog. Fersensporn (Kalkaneussporn) ist eine dornartige knöcherne Spornbildung am Ansatz der Sehnenplatte der Fußsohle (Plantaraponeurose). Oft ist es jedoch keine echte knöcherne Ausziehung, sondern eine chronische Entzündung, die auch den Schleimbeutel am Fersenbein mit einbezieht. Ursache ist eine lang dauernde Überbelastung des Fußes, speziell der großen Sehnenplatte unter der Fußsohle. Durch Überbelastung entstehen wiederholt kleine Sehnenrisse. Wie bei einem gebrochenen Knochen lagert der Körper Kalk ab, um die Risse der Sehne zu heilen. Dadurch entsteht häufig eine knöcherne Ausziehung im Bereich des Ansatzes der Sehnenplatte am Fersenbein.

Krankheitssymptome: Schmerzen bei Belastung treten meist schleichend und nur selten plötzlich auf. Typisch für die Anfangsphase ist der Anlaufschmerz (bei Belastungsbeginn, aber auch morgens beim Aufstehen), der zunächst bei fortdauernder Belastung noch abnimmt. In der Folge kann dies später in einen anhaltenden Schmerz übergehen, der sich mit zunehmender Belastung weiter ausprägt. Schmerzen in Ruhe können bei Dehnung und Anspannung gegen Widerstand ausgelöst werden. Lokale Druckschmerzen am Sehnenansatz des unteren Fersenbeines.

Therapie: Reduktion, Vermeidung von Überanstrengung und Fehlbelastung im Alltagsleben, Beruf und Sport. Zunächst schonende Belastungsgestaltung, Ausweichen auf Sportarten, die die betroffene Fersenregion nicht belasten: z.B. Radfahren, Schwimmen, etc. Lokale Eisbehandlung, Ultraschall, Krankengymnastik (Querfriktionen) im Bereich der plantaren Sehnenplatte und im Übergang zum Muskelgewebe. Entzündungshemmende Medikamente werden in den schmerzenden Bereich gespritzt (Injektion von Kortikosteroiden), Tragen von Silikon-Fersenkissen oder Schuheinlagen mit Fersenweichbettung.

Prognose: Der Verlauf der Erkrankung ist meist günstig, schwere Verlaufsformen sind selten. Bei erreichter Schmerzfreiheit ist ein schrittweiser, langsamer Belastungsaufbau wesentlich. Die sportart-spezifische Belastung oder Teilbelastung kann erst erfolgen, wenn sie unter Schmerzfreiheit möglich ist. In hartnäckigen Fällen ist die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) hilfreich. Hierbei wird mittels bildgebender Röntgentechnik die Kalkstruktur exakt lokalisiert und anschließend zertrümmert. Nach 2-3 ambulanten Anwendungen sind ca. 66% der Patienten beschwerdefrei. Die Operation ist nur der letzte Ausweg, hier wird die Sehnenplatte der Fußsohle (Plantaraponeurose) durchtrennt und der knöcherne Fersensporn abgetragen.