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Dr. med. Christian Merettig
NEWS: Juni 2018

Die Praxis ist geöffnet !

Medizinische Gutachten

Therapie Berlin

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, ich biete Ihnen die aktuellsten und wissenschaftlich bewiesenen therapeutischen Verfahren der modernen Orthopädie an. Zu den Inhalten gelangen Sie über die einzelnen Menüpunkte.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine über 2000 Jahre alte Erfahrungsmedizin. Die erste schriftliche Spur ist der "Innere Klassiker des Gelben Fürsten" (ca. 300 v. Chr.), eine Anleitung die Weisheiten der Chinesischen Heilkunst dokumentiert. Heute bereichert die Akupunktur, über alle kulturellen Grenzen hinweg, die Behandlungsmöglichkeiten der "westlichen Medizin". Zu zahlreichen Indikationen gibt es zudem fundierte wissenschaftliche Studien.

 

1979 hat die Weltgesundheitsorganisation (www.who.int) eine Indikationsliste veröffentlicht.

 

1996 hat die Deutsche Bundesregierung in der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) die Nadelstichakupunktur als ärztliche Leistung mit 2 Positionen aufgenommen. Sie ist seitdem als ärztliches Behandlungsverfahren amtlich anerkannt.

 

2004 hat die Bundesärztekammer (www.bundesaerztekammer.de) die Akupunktur als ärztliche Weiterbildung mit anschließender Prüfung eingeführt.

 

Ich besitze das B-Diplom der Forschungsgruppe Akupunktur (www.akupunktur.info) und bin seit mehreren Jahren in der Ärztekammer Berlin (www.aerztekammer-berlin.de) als Prüfer für Akupunktur tätig.

Chiropraxis

Damit bezeichnet man in der Orthopädie das „Einrenken” von Wirbeln oder Gelenken (Natürlich sind die Gelenke — auch an der Wirbelsäule gibt es zahlreiche Gelenke — vorher nicht richtig ausgerenkt, stehen also nicht „neben sich”; auch ist dabei nicht buchstäblich ein „Nerv eingeklemmt”. Häufig sind aber die Gelenke in sich verschoben und in dieser Fehlstellung blockiert, wobei die Gelenkkapsel gedehnt wird, und das ergibt dann den oft punktförmigen und meist ausstrahlenden Schmerz, vor allem im Bereich der Wirbelsäule.) Dass Sie etwas „verrenkt” haben, merken Sie oft daran, dass der Schmerz plötzlich, aus heiterem Himmel, aufgetreten ist, zum Beispiel beim Duschen oder beim Bücken.

 

Aber Vorsicht: Es gibt zahlreiche Ursachen für solche akut auftretenden Schmerzen. Das genannte Symptom ist lediglich ein Hinweis! Ob und wie eine manuelle Therapie bei Ihnen eingesetzt werden kann, sollte nach einer speziellen manualtherapeutischen Untersuchung besprochen werden.

Knorpelschutz

Das Kniegelenk ist das am stärksten belastete Gelenk des gesamten menschlichen Körpers. Bei jedem Schritt, beim Laufen oder beim Treppensteigen wird das Gewicht des Körpers in vollem Umfang auf das Kniegelenk übertragen. Ober- und Unterschenkel werden durch stabile Seiten- und Kreuzbänder mit umgebendem Muskelmantel gestützt. Für die Federung sorgen der innere und äußere Meniskus, zwei halbmondförmige Faserknorpel. Die Gelenkbeweglichkeit wird durch die Knorpelüberzüge auf der Unterseite des Oberschenkels, auf der Oberseite des Unterschenkels, auf der Rückseite der Kniescheibe, sowie durch die Synovia, die visköse Gelenkflüssigkeit, gewährleistet.

 

Arthrose: die Gelenkabnutzung nimmt in der europäischen Krankheitsstatistik nach der Herzkrankheit den 2. Platz ein. In Deutschland leben schätzungsweise 10 Millionen Menschen mit einer Arthrose. Die Volkskrankheit verursacht jährlich unmittelbare Kosten von ca. 3 Milliarden Euro. Folglich werden die Fragen von Patienten an Ihre Orthopäden: "Herr Doktor, was kann ich gegen meine Arthrose tun?" oder "Wie kann ich die Gelenkschmerzen loswerden?" oder "Kann ich die Arthrose aufhalten oder dagegen vorbeugen?" immer häufiger gestellt.

 

Therapie: In das Kniegelenk wird eine sterile Fertigspritze (Medizinprodukt) als intraartikuläre Injektion eingebracht. Sie enthält nicht-tierisches, hochmolekulares Hyaluronsäure-Gel in besonders reiner und visköser Form von sehr hoher Qualität (Non Animal Stabilized Hyaluronic Acid). Eine NSHA-Gelperle besteht aus ca. 10 Milliarden vernetzten Hyaluronsäure-Molekülen mit einem Molekulargewicht von 1 Million Dalton.

 

Fazit: Die gezielte Knorpelbehandlung führt zu einem Rückgang des Belastungs-, bzw. Ruheschmerzes, einer Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und somit zu einer Zunahme der körperlichen Aktivität. Die Gelenktherapie lindert die Arthrosebeschwerden im Durchschnitt für 6-12 Monate. Zusätzliche Schmerzmittel können eingespart werden.

Operationen

Eigene Operationen führe ich nicht mehr durch. Ich besitze jedoch eine ca. 20-jährige Berufserfahrung als chirurgisch-tätiger Operateur in einer Klinik bzw. in ambulanten OP-Zentren (siehe Lebenslauf). Es bestehen enge Kontakte zu den aktuellen OP-Spezialisten in Berlin und Deutschlandweit (Neurochirurgen, Schulter-, Hüft- und Kniespezialisten, Hand- und Fußchirurgen).

Schmerztherapie

Schmerz ist eine unangenehme sensorische und gefühlsmäßige Erfahrung, die mit akuter oder potentieller Gewebeschädigung einhergeht. Das Wort „Schmerz“ kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet „schrecklich”, „grässlich”, „quälend.”
Schmerzerfahrungen sind immer subjektiv und emotional. Man unterscheidet den akuten Schmerz, der eine biologische Warnfunktion des Körpers darstellt, sowie den chronischen Schmerz. Letzterer ist ein sinnloser Schmerz ohne Funktion. Es gilt, ihn rechtzeitig zu bekämpfen, um die Ausbildung eines sogenannten „Schmerzgedächtnisses“ zu verhindern.

 

Dr. med. Christian Merettig besitzt bereits seit Januar 2001 die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie” bei der Ärztekammer Berlin, Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Spezielle Schmerztherapeuten sind Ärzte, die aufgrund besonderer Kenntnisse und Erfahrungen, unter anderem Tätigkeit in einer Klinik- Schmerzambulanz, die Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen durchführen können.

Periradikuläre Therapie

Unter der Periradikulären Therapie (abgekürzt: PRT) versteht man die Anwendung von Medikamenten lokal an eine Nervenwurzel (Radix) im Rahmen der Schmerztherapie von ausstrahlenden (radikulären) Schmerzen bei nachgewiesenen Erkrankungen der Wirbelsäule (z.B. bei einem lumbalen Bandscheibenvorfall). Dabei wird das zu behandelnde Segment der Wirbelsäule mittels einer Computertomographie eingestellt und abgebildet. Anhand dessen plant und steuert der Arzt die Stichrichtung und der Stichtiefe für die Platzierung der PRT-Nadel. Der Patient liegt in Bauchlage. Nach Hautdesinfektion und gegebenenfalls lokaler Betäubung des Stichkanals wird die PRT-Nadel platziert. Nach Lagekontrolle mit erneuter Bildkontrolle und Gabe von etwas Kontrastmittel wird das Medikamente appliziert. Das injizierte Medikament (Kortikoid) wirkt dabei nur auf die geschädigte Nervenwurzel. Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert ca. 10 Minuten. Im Allgemeinen führen 2 bis 3 Sitzungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen bei mehr als 80 Prozent der Patienten zu einer deutlichen Schmerzlinderung bis hin zur völligen Schmerzfreiheit.

 

Indikationen: Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenosen, Wirbelgelenksarthrosen, Postnucleotomie-Syndrome, Schmerzsyndrome nach Wirbelsäulen-Operationen. Neben den Rückenschmerzen treten häufig folgende typische Ausstrahlungsmuster bzw. Schmerzzonen auf:
Nervenwurzel L2 mit Leistenschmerzen -
Nervenwurzel L3 in den Oberschenkel -
Nervenwurzel L4 in die Kniescheibe und in das Schienbein -
Nervenwurzel L5 in den Fußrücken und in den großen Zeh -
Nervenwurzel S1 in die Kniekehle, die Ferse und die Fußsohle.

 

Technik: das zu behandelnde Segment der Wirbelsäule wird mittels Computertomografie eingestellt und abgebildet. Anhand dessen plant und steuert der Arzt die Stichrichtung und der Stichtiefe für die Platzierung der PRT-Nadel. Nach Hautdesinfektion und lokaler Betäubung des Stichkanals wird die PRT-Nadel platziert. Nach Lagekontrolle mittels der bildgebenden Diagnostik werden die Medikamente (in der Regel eine Kombination von einem Lokalanästhetikum und Kortison) appliziert. Die Behandlung erfolgt in Bauchlage. Nach der periradikulären Injektion können in einigen Fällen Sensibilitätsstörungen oder gar eine kurzfristige Lähmung im betroffenen Körperteil auftreten (z. B. eines Beines), so dass der Patient unter Umständen für einige Stunden nicht alleine gehen kann. Diese Gefühlsstörungen bilden sich jedoch rasch wieder zurück. Insgesamt sind Komplikationen bei der Periradikulären Therapie selten. Der Patient kann trotz Schäden an der Wirbelsäule bzw. der Bandscheibe schmerzfrei leben, arbeiten und Sport treiben. Eine risikobehaftete Operation bleibt in der Regel erspart.